Tagungsdokumentation ReduFix ambulant | 28. März 2012 | Frankfurt/Main
Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden
Schwierige Pflege: Fixierung ist keine Lösung
Bilder von der Abschlusstagung in Frankfurt/Main:
ReduFix ambulant dokumentierte Hintergründe zu freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Menschen, die zu Hause gepflegt werden
Pflege zwischen Fürsorge und Fixierung: Zehn Prozent aller Pflegebedürftigen und 30 Prozent der Menschen, die an Demenz leiden, werden in der häuslichen Pflege regelmäßig festgebunden, medikamentös ruhig gestellt oder zu Hause eingeschlossen. Der Hintergrund in den meisten Fällen: Angehörige, die sich aus Unwissenheit, Überforderung, Aggression, Scham und Fürsorge nicht besser zu helfen wissen. Es fehlt an Beratung, pflegerischer Entlastung und geeigneten technischen Hilfen.
Doris Bredthauer, Fachhochschule Frankfurt, und Thomas Klie, AGP EH Freiburg, die das vom BMBF geförderte Projekt ReduFix ambulant zusammen geleitet haben, kommen nach dreijähriger Forschungsarbeit zudem zu dem Schluss: Auch Ärzte und Juristen verfügen meist nicht über ausreichendes Wissen, wenn sie zum Thema „Freiheitsentziehende Maßnahmen“ gefordert sind. Viel zu selbstverständlich wird zum Beispiel das Abschließen der Wohnungstür als fürsorglicher Zwang legitimiert und akzeptiert.











































