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Evangelische Hochschule Freiburg

Termine

Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

Tagungsdokumentation ReduFix ambulant | 28. März 2012 | Frankfurt/Main

Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden

Schwierige Pflege: Fixierung ist keine Lösung

Bilder von der Abschlusstagung in Frankfurt/Main:

ReduFix ambulant dokumentierte Hintergründe zu freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Menschen, die zu Hause gepflegt werden

Pflege zwischen Fürsorge und Fixierung: Zehn Prozent aller Pflegebedürftigen und 30 Prozent der Menschen, die an Demenz leiden, werden in der häuslichen Pflege regelmäßig festgebunden, medikamentös ruhig gestellt oder zu Hause eingeschlossen. Der Hintergrund in den meisten Fällen: Angehörige, die sich aus Unwissenheit, Überforderung, Aggression, Scham und Fürsorge nicht besser zu helfen wissen. Es fehlt an Beratung, pflegerischer Entlastung und geeigneten technischen Hilfen.

Doris Bredthauer, Fachhochschule Frankfurt, und Thomas Klie, AGP EH Freiburg, die das vom BMBF geförderte Projekt ReduFix ambulant zusammen geleitet haben, kommen nach dreijähriger Forschungsarbeit zudem zu dem Schluss: Auch Ärzte und Juristen verfügen meist nicht über ausreichendes Wissen, wenn sie zum Thema „Freiheitsentziehende Maßnahmen“ gefordert sind. Viel zu selbstverständlich wird zum Beispiel das Abschließen der Wohnungstür als fürsorglicher Zwang legitimiert und akzeptiert.

Mehr zum Thema:

Infokarten ReduFix