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Evangelische Hochschule Freiburg



Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

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Stimmen zum Jubiläum AGP 25

  • Die BAGSO begrüßt es sehr, dass AGP eine vielbeachtete Kampagne gegen die Fixierungen pflegebedürftiger Menschen gestartet hat.
    Prof. Dr. Ursula Lehr, BAGSO, Bonn

  • Die kritischen Analysen basieren durchweg auf grundlegenden Werten – orientiert an gesellschaftlicher Verbindlichkeit und Verantwortung.
    Heinz Blaumeiser, Wien

  • 25 Jahre AGP – das sind Innovation, Erfahrung, Austausch, Kritik, Fragen, Kontroversen, Standpunkte, neue Blickwinkel.
    Ingeborg Germann, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz, Mainz

  • AGP steht dafür, Verantwortung zu teilen und vor den Herausforderungen des Alterns nicht zu kapitulieren.
    Dr. h.c. Jürgen Gohde, Berlin

  • AGP zeigt Wege auf, den älteren und den auf Hilfe und Pflege angewiesenen Menschen in seinem Recht auf Selbstbestimmung ernst zu nehmen. Und fordert dieses Recht auch öffentlich ein.
    Dieter Hackler, Theologe, Bonn

  • Von der AGP-Forschung zur Betreuung von Menschen mit Demenz und zur Pflegeoase sowie von den Wohngruppen des Freiburger Modells hat die Stadt Freiburg positiv profitiert.
    Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister der Stadt Freiburg

  • Im Austausch und im Abgleich mit der Praxis hat so vieles Eingang in unsere grüne Programmatik gefunden. Exemplarisch: das Persönliche Pflegebudget. Weiter so!
    Elisabeth Scharfenberg, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Berlin

  • Beeindruckt haben mich die Energie und der unbedingte Wille von AGP, die eigene Forschungstätigkeit maßgeblich daran auszurichten, Akteure zu vernetzen und dadurch ungesundes Gegeneinander zu überwinden.
    Ulrich Schneekloth, TNS Infratest Sozialforschung, München

  • Das AGP-Jubiläum war ein wunderbarer Fachtag zu wichtigen Spannungsfeldern unserer Zeit.
    Helga Schneider-Schelte, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Berlin

  • AGP Sozialforschung fördert eine zwingend notwendige ethische und gesellschaftliche Debatte. Ich wünsche mir sehr, dass das Institut diese Querdenker-Position beibehält.
    Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf


Studientag der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz

Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden
Fixierungen in der häuslichen Pflege vermeiden

Donnerstag 9. Juni 2016
Tagungsort: Katholische Akademie, Wintererstraße 1, 79104 Freiburg

Bettgitter, verschlossene Türen, Müdemacher – Menschen mit Demenz gehören zu den Personen mit dem höchsten Risiko, eine freiheitsentziehende Maßnahme (FEM) zu erdulden. Dies gilt nicht nur in Pflegeheimen, sondern auch in der häuslichen Pflege. Fixierungen können erhebliche körperliche und seelische Schäden verursachen – bis hin zum Tod der Betroffenen, etwa durch Strangulierung. Ihr Nutzen ist dagegen wissenschaftlich nicht belegt. Vor diesem Hintergrund stellt der Studientag Fragen: Welches sind praktikable Wege der Reduzierung oder Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen? Wie stellt sich die rechtliche Situation dar? Wie kann die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen durch die Förderung einer ausgewogenen Balance von Sicherheits- und Freiheitsaspekten gefördert werden? Wie können Wege zu einer sorgenden Haltung gegenüber Menschen mit Demenz aussehen?

Tagungsprogramm

Referenten:

  • Inge-Dorothea Boitz-Gläßel, Pflegedienstleitung, Ev. Sozialstation Freiburg
  • Prof. Dr. Thomas Klie, AGP
  • Birgit Schuhmacher AGP

Veranstalter:

  • APG Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg
  • Evangelische Sozialstation Freiburg e.V.
  • Katholische Akademie Erzdiözese Freiburg
  • Gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Tagungsbeitrag: 25 EUR; ermäßigt (Ausbildung, Sozialhilfe): 15 EUR
Anmeldung bis 31. Mai 2016 bei der Kath. Akademie unter Telefon 0761 31918-0 oder mail@katholische-akademie-freiburg.de


25 Jahre AGP Sozialforschung
an der Evangelischen Hochschule Freiburg

Bilder vom Symposium am 2. Oktober 2014

Fotos: Uwe Völkner | Fotoagentur FOX

Unter dem Motto Retrospektive in die Zukunft feierte AGP Sozialforschung mit mehr als hundert geladenen Gästen sein 25-jähriges Jubiläum in Freiburg. Um die Zukunft von Alter, Teilhabe und Pflege wurde leidenschaftlich diskutiert und debattiert. Projektergebnisse aus 25 Jahren AGP, Spannungsachsen und Gesprächsinseln bestimmten den Tag im sonnendurchfluteten FORUM Merzhausen ebenso wie die fröhlichen Begegnungen der Gäste aus Politik, Gremien, Wissenschaft und Praxis – langjährige und geschätzte Wegbegleiter des Instituts. Szenenwechsel für den Höhepunkt des Tages am Abend: Prof. Dr. Andreas Kruse am Flügel mit seinem unter die Haut gehenden Vortrag „Grenzgänge“ – Musik und Gerontologie, Johann Sebastian Bach und das Alter.

Thomas Klie im Interview


Für eine Strukturreform PFLEGE und TEILHABE

Cover Kurzfassung Cover Langfassung Cover Expertise

Das Reformprojekt für eine nachhaltige Sicherung von PFLEGE und TEILHABE liegt in einer Kurzfassung (Juni 2013/Druckfassung leider vergriffen) sowie einer Langfassung (Druckfassung November 2013) vor. Ergänzt wird das Expertenprojekt durch eine Ökonomische Expertise zur Verlagerung der Finanzierungskompetenz für Medizinische Behandlungspflege in Pflegeheimen von der Pflege- in die Krankenversicherung (Oktober 2013/ausschließlich als PDF).