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Evangelische Hochschule Freiburg




Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

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Leben mit Familienanschluss LEFA/ Gastfamilien. Implementierung eines Unterstützungsarrangements für ältere Menschen mit Pflegebedarf in ländlichen Sozialräumen in Ostdeutschland

Auftraggeber / Zuschussgeber
  • Sozialakademie Potsdam AWO Sano gGmbH
  • GKV-Spitzenverband, Berlin
Zeitraum 04.2013 - 12.2015
Projektziel

Ziel des Modellprojekts Leben mit Familienanschluss (LeFa) ist die Implementation und Evaluation eines innovativen Unterstützungs- und Versorgungsarrangements für ältere Menschen mit Pflegebedarf in ländlichen Sozialräumen Ostdeutschlands. AGP Sozialforschung ist mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes beauftragt.

Beschreibung

Das vom GKV Spitzenverband aus Mitteln zur Weiterentwicklung der Pflege nach § 8 Abs. 3 des SGB XI geförderte Projekt soll mit seinem Gastfamilienmodell einen Beitrag dazu leisten, die Versorgung älterer, pflegebedürftiger Menschen – vor allem in strukturschwächeren ländlichen Gegenden – zu verbessern. Das Versorgungsmodell kommt in seiner Anlage dem Wunsch älterer, pflegebedürftiger Menschen nach einem selbstbestimmten Leben und nach dem Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung entgegen und soll Alternativen zur Heimunterbringung oder zur klassischen Familienpflege sichtbar und lebbar machen.

Das Unterstützungsarrangement im Sinne eines „Pflege-Mix“ basiert auf einem hybriden Netzwerk von Akteuren mit einer klaren Rollenaufteilung und folgt einer Logik der Subsidiarität und Lokalität. So sollen eine qualitätsgesicherte, hochwertige Versorgung sichergestellt und die beteiligten Akteure entlastet werden, indem die Aufgabe, für einen älteren, pflegebedürftigen Menschen zu sorgen, auf mehrere Schultern verteilt wird.

AGP Sozialforschung ist mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes beauftragt. Neben der Struktur-, Prozess- und Ergebnisevaluation gehört zu den Aufgaben von AGP Sozialforschung die juristische Beratung und Mitarbeit an der Ausarbeitung und Implementation von Vereinbarungen und Verträgen. Die eingesetzten Methoden reichen dabei von standardisierten Befragungen über Tätigkeitserfassungen bis hin zu Experteninterviews.

Leitung Prof. Dr. habil Thomas Klie
verantwortliche/r Mitarbeiter/in Birgit Schuhmacher
Mitarbeiter/in

Katarina Lissek

Publikationen / Material

weitere Informationen zum Modellprojekt sind auf der Projekthomepage der Sozialakademie Potsdam zu finden unter: http://www.leben-mit-familienanschluss.de/

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