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Evangelische Hochschule Freiburg




Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

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Wissenschafltiche Begleitung des Modellprojektes "Ambulante Rund-um-die-Uhr-Betreuung für pflegebedürftige Menschen im Landkreis Karlsruhe"

Auftraggeber / Zuschussgeber

Auftraggeber: Evangelische Kirchengemeinde Leopoldshafen Zuschussgeber: KommuNALVERBAND FÜR Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)

Kooperationspartner
  • Evangelische Sozialstation Freiburg, Frau Inge-Dorothea Boitz-Gläßel (Pflegedienstleitung)
Zeitraum 12.2013 - 04.2016
Projektziel

Wissenschaftliche Begleitung der ambulanten Rund-um-die-Uhr-Betreuung für pflegebedürftige Menschen im Landkreis Karlsruhe

Beschreibung

Im Landkreis Karlsruhe in der Gemeinde Walzbachtal und Stutensee-Weingarten wurde in modellhafter Weise ein Projekt implementiert, das pflegebedürftigen Menschen einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden ermöglichen soll. Eine Kombination aus Nachtbetreuung, Tagesbetreuung, ambulanten Pflegeleistungen, Aktivierung der sozialen Netzwerke und technischer Unterstützung koordiniert durch ortsansässige Sozial- bzw. Diakoniestationen soll eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung gewährleisten.

Neben einer Literatur- und Projektrecherche zum aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur 24-Stunden-Betreuung durch - meist osteuropäische - Hilfskräfte führte AGP Sozialforschung eine Standortanalyse durch, um die Resonanz für ein ambulantes Rund-um-die-Uhr-Angebot im Vorfeld abschätzen zu können und Interesse an dem Angebot zu wecken.

Die anschließende Evaluation konzentrierte sich insbesondere auf folgende Sachverhalte:

  • Mit welcher Bereitschaft für ein solches Modell ist im Sozialraum (Familien, Altenhilfe- und

Pflegeanbieter, Ehrenamt und Nachbarschaft) zur rechnen?

  • Akzeptieren die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen das Modell?

  • Welche Koordinationsbeziehungen entwickeln sich auf Fallebene und auf der Systemebene?

  • Wie können zivilgesellschaftliche Kräfte (Nachbarschaft und Ehrenamt) miteinbezogen werden?

Leitung Prof. Dr. Thomas Klie
verantwortliche/r Mitarbeiter/in Birgit Schuhmacher
Mitarbeiter/in

Sarah Söhnen

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