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Evangelische Hochschule Freiburg




Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

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DAK-Pflegereport 2016

Auftraggeber / Zuschussgeber

DAK-Gesundheit

Kooperationspartner
  • Institut für Demoskopie Allensbach, OptiMedis AG
Zeitraum 04.2016 - 11.2016
Projektziel

Im DAK-Pflegereport 2016 wird untersucht, welche Wünsche, Vorstellungen und Erfahrungen die Bürgerinnen und Bürger haben, wenn es ums Sterben geht. Die Analyse umfasst eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, Auswertungen von DAK-Statistiken sowie qualitative Interviews mit Menschen, die sterbende Angehörige begleitet haben.

Beschreibung

Der DAK-Pflegereport 2016 beschäftigt sich mit der Versorgung und Begleitung pflegebedürftiger Menschen in den letzten Lebensmonaten. Wie sieht die Wirklichkeit des Sterbens pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen aus? Welche Präferenzen, Vorstellungen und Wünsche sind in der Bevölkerung mit Blick auf das Sterben verankert? Wie können gute Arrangements der Versorgung und Begleitung im Sinne von Palliative Care gestaltet und unterstützt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Reports. Mehrere, sich ergänzende methodische Zugänge werden zur Bearbeitung gewählt: Mit einer Bevölkerungsumfrage zum "Sterben daheim" (Institut für Demoskopie Allensbach) werden Erkenntnisse zu den Einstellungen und Erfahrungen der bundesdeutschen Bevölkerung zum Sterben zuhause herausgearbeitet. Eine Auswertung der DAK-Routinedaten (OptiMedis AG) weist die Krankenkassenleistungen für pflegebedürftige Menschen in den letzten Lebensmonaten aus. Im Rahmen einer qualitativen Studie (AGP Sozialforschung) werden weiterhin Einblicke in die Wirklichkeit von Familien gewährt, in denen pflegebedürftige Menschen bis zu ihrem Tod versorgt und begleitet wurden. Anhand eines Good Practice Beipiel aus Baden-Württemberg (Kirchliche Sozialstation Nördlicher Breisgau) kann schließlich aufgezeigt werden, wie das, was in Teilen als Desiderate im Pflegereport herausgearbeitet wurde, in den bestehenden Strukturen mit großem persönlichem und fachlichem Engagement beantwortet werden kann. Der Report führt die Ergebnisse zusammen und entwickelt Perspektiven.

Leitung Prof. Dr. habil Thomas Klie
verantwortliche/r Mitarbeiter/in Christine Bruker
Publikationen / Material

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