FIVE

Evangelische Hochschule Freiburg




Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

« zurück

DAK-Pflegereport 2017

Auftraggeber / Zuschussgeber

DAK-Gesundheit

Kooperationspartner
  • Institut für Demoskopie Allensbach, OptiMedis AG
Zeitraum 05.2017 - 11.2017
Projektziel

Der DAK-Pflegereport 2017 beschäftigt sich mit dem Thema „Leben mit Demenz“. Die Analysen umfassen eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die Auswertung von DAK-Routinedaten sowie qualitative Interviews mit pflegenden Angehörigen. Ziel ist es, das Thema Demenz sowohl für die DAK als auch für die Versicherten und die sozial- und gesellschaftspolitische Debatte in einer ein Leben mit Demenz akzeptierenden Weise zu behandeln und entsprechende Diskussionsanstöße zu geben.

Beschreibung

Die Demenz gehört zu den mit dem hohen Alter verbundenen Krankheitsformen und Behinderungen. Sie fordert unsere Gesellschaft in vielfältiger Weise heraus. Dabei geht es nicht primär um klassische Pflege und medizinische Intervention, sondern um Lebensgestaltung unter den Bedingungen von Demenz. Werden die Ziele des Sozialgesetzbuch XI ernst genommen, geht es darum, den auf Pflege und Unterstützung angewiesenen Menschen ein würdiges, ihre Selbstbestimmung sicherndes und auf Teilhabe ausgerichtetes Leben zu ermöglichen. Welche Bedingungen sieht die deutsche Bevölkerung für ein gutes Leben mit Demenz? Wofür werden die Mittel der Kranken- und Pflegeversicherung eingesetzt? Was ist aus Sicht von Angehörigen Voraussetzung für ein gutes Leben mit Demenz? Diese Fragen stehen im Fokus des DAK-Pflegereportes 2017. Um Antworten zu finden werden unterschiedliche empirische Zugänge herangezogen: Neben einer Bevölkerungsbefragung (Institut für Demoskopie Allensbach), die sich den Einstellungen über und den Erfahrungen mit Demenz und Menschen mit Demenz widmet, werden DAK-Statistiken ausgewertet. In möglichst regionaler Differenzierung sollen dort Versorgungsverläufe abgebildet, Arrangements erhoben, die Inanspruchnahme von Pflegeberatung geprüft und der Sterbeort von Menschen mit Demenz ermittelt werden. Die qualitativen Interviews (AGP Sozialforschung) bilden die Erfahrungen pflegender Angehöriger in der Begleitung von Menschen mit Demenz ab. Im Fokus steht die Frage, wie es sich mit Demenz leben lässt - auch als An- und Zugehöriger.

Leitung Prof. Dr. habil Thomas Klie
verantwortliche/r Mitarbeiter/in Christine Bruker
Publikationen / Material

« zurück