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Evangelische Hochschule Freiburg




Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

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Kommunikation mit älteren Bewohnerinnen und Bewohnern

Auftraggeber / Zuschussgeber

Akademie für soziales Wohnen an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V.

Zeitraum 04.2013 - 03.2014
Projektziel

Auf der Grundlage von Expertenmeinungen und Erfahrungen älterer Menschen mit Hilfebedarf wird eine Schulung für die Wohnungswirtschaft entwickelt und im Anschluss durchgeführt. Darin werden u.a. die Lebenswelt älterer Menschen und Krankheitsbilder thematisiert. Die Wohnungswirtschaft erhält damit Wissen über Kommunikationshindernisse und über Wege, Barrieren zu überwinden.

Beschreibung

Aufgrund des demographischen Wandels in Deutschland nimmt der Anteil älterer Menschen als Kunden der Wohnungswirtschaft stetig zu. Auch im Alter möchten viele Menschen in ihrer vertrauten Umgebung und möglichst in der eigenen Wohnung bleiben. Damit das Zusammenleben von Jung und Alt, Familien und älteren Menschen gelingt, ist eine gut funktionierende Nachbarschaft zentral. Wohnbedürfnisse und Wohnnutzung ändern sich jedoch über die Lebensphasen hinweg, insbesondere im Alter. So sind beispielsweise die Zeiten des Aufenthalts in der eigenen Wohnung im Vergleich zu anderen Altersgruppen sehr hoch. Erkrankungen und Beeinträchtigungen von älteren Menschen können das Wohnumfeld verunsichern.

Damit das Zusammenleben gelingt, ist zudem eine gute Kommunikation zwischen den älteren Menschen und der Hausverwaltung bedeutsam. Die Wohnungswirtschaft braucht deshalb Wissen um Kommunikationshindernisse und Wege, wie diese überwunden werden können. Auf gerontologische Fachkenntnisse kann die Wohnungswirtschaft langfristig nicht verzichten.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Kommunikation mit älteren Bewohnern“ werden ältere Bewohner aber auch Experten der Wohnungswirtschaft sowie von Diensten und Einrichtungen der professionellen und informellen Pflege und Hilfe befragt werden. Auf dieser empirischen Grundlage können exemplarisch Konfliktfelder ermittelt und Lösungswege erschlossen werden, die in eine Schulung für Mitarbeiter der Wohnungswirtschaft münden.

Leitung Prof. Dr. Isolde Geissler-Frank
verantwortliche/r Mitarbeiter/in Birgit Schuhmacher
Mitarbeiter/in

Christine Bruker

Publikationen / Material

Ergebnisbericht "Kommunikation mit älteren Bewohner/innen"

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