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Evangelische Hochschule Freiburg



Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

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DAK-Pflegereport 2018 unter dem Titel "Pflege vor Ort - gelingendes Leben mit Pflegebedürftigkeit"

Auftraggeber / Zuschussgeber

DAK-Gesundheit

Kooperationspartner

Institut für Demoskopie Allensbach, OptiMedis AG

Zeitraum 05.2018 - 11.2018
Projektziel

Der DAK-Pflegereport 2018 beschäftigt sich mit dem Thema „Pflege vor Ort - gelingendes Leben mit Pflegebedürftigkeit“. Die Studie verfolgt das Ziel, die Pflegekultur und -infrastruktur in ausgesuchten Regionen genauer zu beschreiben und mit dem Konzept „regionale Pflegekompetenzzentren“ einen Impuls für die pflegepolitische Diskussion zu setzen

Beschreibung

Der Pflegereport 2018 der DAK-Gesundheit fokussiert die regionalen und örtlichen Rahmenbedingungen für ein gelingendes Leben mit Pflegebedürftigkeit – sowohl für An- und Zugehörige als auch für die Pflegebedürftigen selbst. Nachdem ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff verabschiedet wurde, der Kreis der Berechtigten deutlich erweitert und auch die Leistungen der Pflegeversicherung aufgestockt wurden, gilt das Augenvermerk den Wirkungen der Pflegeversicherung auf die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Pflegebedarf vor Ort. Eine teilhabeorientierte Pflege ist in hohem Maße davon abhängig, in welche örtlichen Pflege- und Sorgekulturen die Begleitung von auf Pflege angewiesener Menschen und ihrer An- und Zugehörigen eingebettet ist. Auch ihnen widmet sich diese Studie. Dabei soll nicht die Bewältigung von behinderungsbedingten Einschränkungen, die zur Pflegebedürftigkeit führen, in den Vordergrund gerückt werden, sondern die Frage, wie ein gutes Leben unter Bedingungen von Pflegebedürftigkeit gestaltet werden kann. Die Studie ist multimethodisch angelegt. Neben einer Bevölkerungsumfrage (Institut für Demoskopie Allensbach) sind qualitative Interviews (AGP Sozialforschung), die Auswertung von DAK-Statistiken (OptiMedis AG), Infrastrukturanalysen (AGP Sozialforschung) sowie Fokusgruppendiskussionen vorgesehen.

Die DAK-Gesundheit hat mit dem Konzept der regionalen Pflegekompetenzzentren einen eigenen Akzent in der gesundheits- und pflegepolitischen Diskussion gesetzt. Er fokussiert eine effiziente und synergetische Zusammenführung von Ressourcen aus dem Gesundheitswesen und aus der Langzeitpflege. Dieses Konzept wird mit dem Pflegereport 2018 weiter verfolgt.

Leitung Prof. Dr. habil Thomas Klie
verantwortliche/r Mitarbeiter/in Dr. Christine Bruker
Mitarbeiter/in
  • Pablo Rischard
  • Corinna Weingärtner
  • Florian Wernicke

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