+++ Wir ziehen um | Ab dem 25. Januar 2023 finden Sie AGP Sozialforschung wieder an der Evangelischen Hochschule in Freiburg (Bugginger Str. 38 – 79114 Freiburg). +++

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Evangelische Hochschule Freiburg



Dekoration: Ein Goldfisch springt von einem Wasserglas ins andere

Das AGP bietet sozialwissenschaftliche empirische Forschung und darauf aufbauend Beratung und Weiterbildung. mehr

Als hochschulnahes Institut sind wir in der Lage gewonnene Erkenntnisse in die Lehre zurückzuspiegeln.

Das AGP fühlt sich innovativen Ansätzen verpflichtet. Das gilt sowohl für unsere regionalen Praxisprojekte als auch für unser bundesweites Engagement in der Alten-, Pflege und Behindertenpolitik. Wir setzen Trends und treiben Entwicklungen voran, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel werteorientiert mit zu gestalten. Themenübergreifend gilt unser Interesse den Antworten auf vor allem zwei Fragen:

Wie kann Solidariät zwischen den Generationen im Wechselspiel von Staat, Markt, Familie und dem Dienstleistungs- bzw. Nonprofit-Sektor gelingen? Und: Wie lassen sich vor ebenfalls diesem Hintergrund teilhabegefährdete Personengruppen verlässlich unterstützen?

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Subjektorientierte Qualitätssicherung in der Langzeitpflege - 2. Projektteil

Auftraggeber / Zuschussgeber

AOK-Bundesverband

Kooperationspartner

Prof. Dr. Andreas Büscher, Hochschule Osnabrück

Zeitraum 01.2020 - 10.2020
Projektziel

Mit dem Konzept der "Subjektorientierten Qualitätssicherung" soll das Begutachtungsinstrument des MDK für ein Risikoscreening für Pflegearrangements genutzt und die Funktion des Medizinischen Dienstes weiterentwickelt werden. Im zweiten Projektteil wurden fallbasiert Interventionskonzepte erarbeitet und eine Handreichung erstellt.

Beschreibung

Die Zielsetzung des langfristig angelegten Projekts zur subjektorientierten Qualitätssicherung besteht darin, den auf Pflege angewiesenen Menschen in ihrer körperlichen Integrität, ihren Menschenrechten, in ihren Ansprüchen auf eine gute fachliche Begleitung und unter Berücksichtigung seiner Präferenzen in den Mittelpunkt der weiteren Überlegungen zur Qualität in der Langzeitversorgung zu stellen.

Aufbauend auf den Erkenntnissen des 1. Projektteils geht es im 2. Projektteil um die Entwicklung möglicher Interventionskonzepte. Zu diesem Zweck werden Fälle, die in unterschiedlichen Kontexten wahrgenommen bzw. bearbeitet wurden (Begutachtungspraxis der MD(K), Beratung in Pflegestützpunkt, Beratungsbesuche, gesetzliche Betreuung pp.) und die beispielhaft für prekäre, labile, stabile und gelingende Lebensssituationen und Pflegearrangements stehen, aufbereitet und analysiert. Der Projektteil schließt mit der Vorlage einer Handreichung, die die Ergebnisse zu den Interventionsoptionen ebenso enthält wie die Aufarbeitung datenschutzrechtlicher Fragen.

Leitung Prof. Dr. Thomas Klie
verantwortliche/r Mitarbeiter/in Dr. Christine Moeller-Bruker

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